Woher weiß die Flamme einer Kerze
Mit dem lang gestreckten Leib: Wohin?
Manchmal flackert sie ganz stark,
Und sie zittert ja fast immer
Durch die rege Luft im Zimmer.
Doch ob\'s ruhig wird
Motto: \"What the fuck?\" (So viel über die \"explicit language\" aber keine Angst, das Schlimmste kommt noch)
Lesen Sie bitte folgende Zeilen ruhig als Rätsel-Gedicht. Sie entspringen meiner
Es tut mir leid um die Schmetterlinge
Wenn ich das Licht auslösche,
Und um die Fledermäuse,
Wenn ich es wieder anzünde...
Kann ich denn keinen Schritt machen
Ohne jemanden zu beleidigen?
Es
Ich schließe die Augen und sehe dich an
Das Auge im Auge weidet
und du rezitierst fortan meinen Traum
Bis dass der Schlaf uns scheidet
Dein Haar ist der Vorhof der Sonne und du
gehst auf in
Schick mir deine Kabel \'rüber
Ich bin dein Verstärker
Dein Geschrei befreit den Ton
Aus meinem dunklen Kerker
Du bist schnell und einfühlsam
Und ich der ewig starre
Mein schwarzes Herz
Die Worte haben keine Silben
Und fließen strebend zu dem Licht
Die Sprecher selbst sind aufgehoben
Im Dasein leicht wie im Gewicht
Und alles ist ein jauchzend Steigen
Und Sinne greifen blind
Du gehst. Vom Wind geschloss\'ne Türen
Als Echo meiner Selbst in dem Erfahren.
Und trotzdem, steigt aus allen Scherben
Des Spiegels doch die Liebe über das Bewahren
In seelenhaftem Schweben
Ungesehen, ungehört und ungefühlt und ungerochen
sind wir kurze, selten einig, sind wir eckig und gebrochen.
Streben nach ersehnter Länge mit dem langen, starren Blicke
Suchen Klänge die vereinen
Wie Lichterfäden in dem dunklen Raum,
So zeigst Du Sie mir stets, Gebieter,
Als ob, der Staub des leuchtenden Gefieder
Zu heilig wäre, selbst für meinen Traum.
Aus Ihren Scherben leben wir, o
Wo geh ich hin
mich fallen lassen
in die nassen Blaetter?
Und wohin schon fallen
auf oder abwaerts?
Die Luft ist haerter,
so hart, man meint
eine Seele haette gerade
geschrien
Oder ist es
Mein Engel,
Einen Tag und schon vermisst du
was man nicht vermissen darf
weil man es nicht kennen kann
noch will, noch soll.
Schatten der Vergangenheit
treiben uns bis am Rande
der
gleich was sich zwischen uns stellen will
vom faltengesicht der alten gaia
zu den verwutzelten bärten von joe\'s vater
F= gamma ((m1 * m2)/(r * r))
bleibt die kraft der anziehung welche ich als
mit blutigen Lippen und zerrissenen Zungen
versuchen wir Wissen zu saugen
aus den stählernen Nippeln der Vernunft
unsere dunkle Gemahlin
unsere eiserne Jungfrau
das junge und kalte Grab unserer
Dem Nicht-Sein doch so nahe wie dem Sein
Die Bilder drehten sich - ich war allein
In dumpfen Träumen schlugen Stimmen ihren Takt
Und ich war hilflos und verloren - ich war nackt.
Spiralen
Es wird regnen
Sagt sich Gott, gähnend,
Und den völlig wolkenlosen Himmel betrachtend,
Der Rheumatismus plagt mich ziemlich
Seit vierzig Tagen und vierzig Nächten.
Tja, das Wetter wird
Man sagt, alle Dinge gehen noch einmal
An ihrem ursprünglichen Platz vorbei
Wie kometenhafte Gefühle.
Man muss sie nur zu erwarten wissen
Man muss nur
Auf dem Platz stehend
Unendliche Paare
Die Augen werden mir immer größer,
Wie zwei Ringe im Wasser
Sie haben mir schon die ganze Stirn
Und die Hälfte meiner Brust bedeckt
Bald werden sie genauso groß sein
Wie ich
Größer als
ich hab\' angst
in der nacht presse ich die knie an die brust und hab\' angst
unberührt zusammengerollt zittere ich mit vereinigten händen in einem
gebet an mich geflüster übertretend gott hat
Eine trübe Nacht. Schlafen wie ein morsches Holz. Weich und zerfressen. Traumfetzen polieren das Unterbewustsein. Dennoch kein Glanz. Morsch bleibt morsch.
Dann der Morgen. Gähnen wie ein
Und nun bist du gegangen. An seiner Seite, verschwunden um die Ecke. Verwunschen dieser Augenblick und trotzdem, welch Erleichterung. Das lange Gefürchtete konnte - das wievielte Mal? - nur durch das