Sari la conținutul principal
Poezie.ro

Kindheit

de Georg Trakl(2014)

1 min lectură

Mediu
Voll Früchten der Hollunder; ruhig wohnte die Kindheit
In blauer Höhle. Über vergangenen Pfad,
Wo nun bräunlich das wilde Gras saust,
Sinnt das stille Geäst; das Rauschen des Laubs
Ein gleiches, wenn das blaue Wasser im Felsen tönt.
Sanft ist der Amsel Klage. Ein Hirt
Folgt sprachlos der Sonne, die vom herbstlichen Hügel rollt.
Ein blauer Augenblick ist nur mehr Seele.
Am Waldsaum zeigt sich ein scheues Wild und friedlich
Ruhn im Grund die alten Glocken und finsteren Weiler.
Frömmer kennst du den Sinn der dunklen Jahre,
Kühle und Herbst in einsamen Zimmern;
Und in heiliger Bläue läuten leuchtende Schritte fort.
Leise klirrt ein offenes Fenster; zu Tränen
Rührt der Anblick des verfallenen Friedhofs am Hügel,
Erinnerung an erzählte Legenden; doch manchmal erhellt sich die Seele,
Wenn sie frohe Menschen denkt, dunkelgoldene Frühlingstage.

Despre aceasta lucrare

Tip
Poezie
An
Cuvinte
133
Citire
1 min
Versuri
17
Actualizat

Cum sa citezi

Georg Trakl. “Kindheit.” Clasici, Poezie.ro, https://poezie.ro/clasici/georg-trakl/poezie/kindheit

Comentarii (0)

Autentifica-te pentru a lasa un comentariu.