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Der Albatros

de Charles-Pierre Baudelaire(2005)

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Oft kommt es dass das schiffsvolk zum vergnügen
Die albatrosse - die grossen vögel - fängt
Die sorglos folgen wenn auf seinen zügen
Das schiff sich durch die schlimmen klippen zwängt.
Kaum sind sie unten auf des deckes gängen
Als sie - die herrn im azur - ungeschickt
Die grossen weissen flügel traurig hängen
Und an der seite schleifen wie geknickt.
Der sonst so flink ist nun der matte steife.
Der lüfte könig duldet spott und schmach:
Der eine neckt ihn mit der tabakspfeife
Ein andrer ahmt den flug des armen nach.
Der dichter ist wie jener fürst der wolke -
Er haust im sturm - er lacht dem bogenstrang.
Doch hindern drunten zwischen frechem volke
Die riesenhaften flügel ihn am gang.

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Charles-Pierre Baudelaire. “Der Albatros.” Clasici, Poezie.ro, https://poezie.ro/clasici/charles-pierre-baudelaire/poezie/der-albatros

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