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0.02 secundeMeilisearchEduard Mörike
Eduard Mörike *08.09.1804, Ludwigsburg, + 04.06.1875, Stuttgart Wenn heute Kulturjournalisten über Eduard Mörike schreiben, liest man Attribute wie Melancholiker, Hypochonder, vom Hang zu Grenzerfahrungen, dem Jenseitigen und der Parapsychologie, von einem gemütlich-verschrobenen Autor der schwäbischen Provinz, einem naiven Idylliker und vieles mehr. Fakt ist, dass Gedichte von dem am 8. September 1804 in Ludwigsburg geborenen Eduard Mörike in fast jeder seriösen Lyrikanthologie der deutschen Klassik zu finden sind. Als ein Mensch, der das ihm aufgeschwätzte Priestertum als Zwangsjacke empfand und sich von diesem Fehlstart ins berufliche Leben nie mehr erholen sollte, ließ er den angestauten Weltschmerz (Liebeskummer inbegriffen) in Verse fließen, die Alfred Biese 1927 in seiner „Deutschen Literaturgeschichte“ trotz des ihnen zugrunde liegenden trüben Lebenswandels als „unsterbliche Lieder“ von „ruhiger, heiterer Schönheit“ preist. Eduard Mörike wurde 71 Jahre alt. Sein Todestag viel...
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Friedrich von Schiller
*10.11.1759 in Marbach, +09.05.1805 in Weimar Friedrich Schiller studierte auf der Hohen Karlsschule in Stuttgart Recht und Medizin. Die drakonische Erziehung an dieser Schule hat seinen legendären Freiheitsdrang wesentlich geprägt. Das erste Drama Schillers, „Die Räuber“ (1781), ist die künstlerische Ernte seiner jugendlichen Abrechnung mit der herzoglichen Willkür. Weitere dramatische Werke im Geist der Sturm-und-Drang-Bewegung flossen aus Schillers Feder in den Jahren 1783 – 1784: „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ und „Kabale und Liebe“. Seine Dramen „Don Carlos“, „Wallenstein“, „Maria Stuart“, „Die Jungfrau von Orleans“, „Die Braut von Messina“ und „Wilhelm Tell“ trugen wesentlich zum Erfolg der deutschen Klassik bei. Von Schillers lyrischen Werken sind besonders die Balladen (zumindest die Titel) für viele Menschen heute noch ein Begriff: „Der Taucher“, „Der Ring des Polykrates“, „Die Kraniche des Ibykus“, „Die Bürgschaft“. Auch als Historiker hat Schiller sich versucht....
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Erich Fried
Erich Fried (um 6. Mai 1921 in Wien geboren und am 22. November 1988 in Baden-Baden gestorben) war ein österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist jüdischer Herkunft. Erich Fried wuchs in Wien als einziges Kind einer jüdischen Familie auf. Sein Vater Hugo war Spediteur und seine Mutter Nellie Grafikerin. Bereits als Fünfjähriger trat er mit einer Kinderschauspielgruppe auf verschiedenen Bühnen Wiens auf. Fried besuchte das Gymnasium Wasagasse am Alsergrund. Bald nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland starb im Mai 1938 Frieds Vater an den Folgen eines Verhörs durch die Gestapo. Daraufhin emigrierte Erich Fried über Belgien nach London, wo er viele Jahre bleiben sollte. Er gründete dort die Selbsthilfegruppe Emigrantenjugend, der es gelang, viele Gefährdete, darunter auch seine Mutter, nach England zu bringen. Während des Kriegs schlug er sich mit Gelegenheitsarbeiten als Bibliothekar, Milchchemiker, Fabrikarbeiter durch, wurde anschließend Mitarbeiter bei zahlreichen neu...
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Joseph von Eichendorf
Joseph Freiherr von Eichendorf *10.03.1788, Schloss Lubowitz (Oberschlesien), †26.11.1857, Neiße In der Literaturgeschichte gilt Joseph von Eichendorf als ein bedeutender Dichter der deutschen Hochromantik. Seine Verse sind einfach und musikalisch, ohne tiefschürfende Problematik, naturselig und religiös innig. Viele von ihnen wurden vertont. Joseph von Eichendorf kommt aus aristokratisch-katholischen Verhältnissen. Der Vater war preußischer Offizier. Das Gymnasium besucht der Jugendliche in Breslau und beginnt dort auch ein Jura- und Philosophiestudium, das er in Halle fortsetzt. 1810 schließt er sein Studium in Wien ab. Nach Stationen als Gutsverwalter und Militärzeit heiratet er am 7. April 1815 Luise von Larisch. Im gleichen Jahr wird er zum Kriegsdienst einberufen, um auf den Tag genau drei Monate nach seiner Vermählung bei de Besetzung Paris’ dabei zu sein. (Nach der Niederlage Napoleons bei Waterloo). 1816 tritt er in den Staatsdienst ein und wird im September 1824 als...
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Ferdinand von Saar
Ferdinand Ludwig Adam von Saar (born September 30, 1833 in Vienna, Austria; died July 24, 1906 in Döbling) was an Austrian novelist, playwright and poet. Together with Marie von Ebner-Eschenbach he was one of the most important realistic writers in the German language of the ending 19th century. ======================= Ferdinand von Saar wurde am 30. September 1833 in Wien geboren. Er war Kadett und danach Offizier in der kaiserlichen Armee. 1859 trat er nach seiner Teilnahme am italienischen Feldzug aus der Armee aus und betätigte sich fortan als freier Schriftsteller. Ab 1881 lebte er abwechselnd in Wien und auf den mährischen Schlössern der mit ihm befreundeten Familie Salm-Reifferscheidt. Am 24 Juli 1906 nahm Ferdinand von Saar sich in Döbling bei Wien das Leben. Er gilt als ein pessimistischer Erzähler und wird zu den elegischen Lyrikern der Dekadenz gezählt, eine literarische Strömung des ausgehenden 19. Jahrhunderts, mit betont starker Ausprägung in Österreich. Daher stammt...
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Marianne Ebner
Marianne Ebner alias Kaschpersch Mrijan, *05.05.1920, Jahrmarkt (Giarmata) / Banat / Rumänien; †20.06.2007, Crailsheim / Deutschland war eine Mundartdichterin aus der Banater Gemeinde Jahrmarkt, heute Giarmata. Sie hat ein sehr umfangreiches lyrisches Werk in Deutsch und Dialekt hinterlassen, das zu ihren Lebzeiten in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien erschienen ist. Sie ist 1983 in die Bundesrepublik Deutschland ausgewandert und war auch dort als Autorin und besonders als Rezitatorin geschätzt. Nach ihrem Tod ist im Hartmann Verlag ein Buch mit Gedichten und Erzählungen von Marianne Ebner erschienen: "Wann ich net schloofe kann ..." Marianne Ebner, purtând porecla Kaschpersch Mrijan, a fost o poetă de grai șvăbesc din comuna bănăţeană Giarmata. Opera ei poetică în lb. germană și dialectul șvăbesc, destul de vastă, a fost publicată în timpul vieţii ei în ziare, reviste și antologii. În anul 1983 a emigrat în Republica...
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Hans Fallada
Der deutsche Schriftsteller Hans Fallada lebte von 1893 bis 1947. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die beiden Romane »Kleiner Mann – was nun?« (1932) und »Jeder stirbt für sich allein« (1947).
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Carmen Sylva
Majestatea Sa Elisabeta, Regina a României, Principesă de Wied - pe numele său complet Elisabeth Pauline Ottilie Luise zu Wied - (n. 29 decembrie 1843, Neuwied, Germania - d. 18 februarie 1916, Curtea de Argeș) este numele sub care a mai fost cunoscută Regina Elisabeta a României, întâia regină a României, soția lui Carol I Hohenzollern-Sigmaringen, primul rege român al dinastei Hohenzollern, a fost o patroană a artelor, fondatoare a unor instituții caritabile, poet, eseist, scriitor. Este, de asemenea, cunoscută sub numele de Principesa Elisabeth von Wied, ca patroană a artelor purta pseudonimul Carmen Sylva, iar ca fondatoare de instituții caritabile a fost supranumită de oamenii din popor Mama răniților. S-a născut pe 29 decembrie 1843 în castelul Monrepos din Neuwied (astăzi în unul din cele 16 state federale ale Germaniei, Rheinland-Pfalz) pe Rin și a murit pe data de 2 martie 1916 în București. Mormântul său se găsește la Mănăstirea Curtea de Argeș, unde sunt îngropați toți...
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Consuela Bischof Marcu
Wenn du einen Menschen richtig kennenlernen und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe zu analysieren, wie er spricht, schweigt, weint oder von hehren Gedanken ergriffen wird. Du brauchst ihn bloß beim Lachen beobachten. Hat er ein gutes Lachen, ist er ein guter Mensch. Dostojewskij
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Bernhard Widder
Bernhard Widder – scriitor, arhitect, istoric al arhitecturii și fotograf geb. 1955 in Linz, Schriftsteller und Architekt, Übersetzer amerikanischer und mexikanischer Lyrik. Zahlreiche Veröffentlichungen, neben Literatur- und Architekturkritik zuletzt: »Handgerede« (Gedichte, 1991); »Musik in Ouessant. Bretonisches Journal« (1997); »Querungen. Literarische Texte zu den beiden Amerikas« (2001)
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Pippo Spano
de Heinrich Mann
Semblable à ces criminels d’autrefois, qui, poursuivis par la justice, étaient sauvés s’ils atteignaient l’ombre d’un autel, il essayait de se glisser dans le sanctuaire de la vie. (La Peau de...
La cules de rodii în cartierul Rahova 42
de Anni- Lorei Mainka
Cândva, după o primăvară îmbibată cu miros de murdar și de moarte, după cutremurul ce ne-a schimbat ca un scurtcircuit viețile la 4. martie 77, am aflat că „podul de piatră” dacă se dărâmă, pentru că...
Wanderidylle
de Chwoika Gerhard
Wanderidylle, Ein Morgen, ein neuer Morgen zwischen gestern und heute. Sein irgendwie trauriger Blick sah zurück, wie die Bäume, im Sonnenspiel des gewesenen Herbstes, ihre Äste wiegten, wie sich das...
Propoziția săptămânii (35)
de Anton Potche
Was ist schwieriger: Der erste Satz oder der letzte? – Ce este mai dificil: prima propoziție sau ultima? Se pare că această întrebare este una din cele mai întregite din arsenalul jurnaliștilor de...
Um Mitternacht
de Florea Ana-Maria
Mir sind Menschen zu weit. Und ich bin mir zu nah. Tranen versickern in den Sand, Der gestern vom Meer mit sich getragen wurde. Du wirst nie wissen, wer ich bin, mein Schatz. Zu weit bin ich dir...
Scheisstag
de Tina Caraus
Wenn der fruhe Morgen ganz kalt beginnt, gleich am Anfang wenn man noch nicht sicher ist, ob es nicht noch genauso schwarz ist wie vorher, und wenn es ein schoner Tag wird, dann wird der Himmel von...
Modestia traducătorilor - Die Bescheidenheit der Übersetzer
de Anton Potche
Die Arbeitswelt ist heute flexibilisiert. / Astăzi lumea muncii este flexibilizată. / Zur Folge hat man am Arbeitsplatz öfter mal andere Kollegen. / În consecință ai din când în când la locul tău de...
Eine Liebesgeschichte
de Heinrich Mann
Die Liebe bringt auf Ideen und in Gefahren. Als Beispiel will ich einen einfachen Kaufmann – nicht so einfach wie man denkt, aber doch immer ein durchschnittlicher Mitgänger des Zeitalters, das...
Cinci remarcări (subiective) la sfârșit de săptămână
de Anton Potche
Senzațional! Johannes Chrystostomus Wolfgangus Theophilus Mozart a fost la noi în oraș. „Noaptea lui Mozart la Ingolstadt” – titlul suplimentului de duminică a cotidianului meu, abonat, desigur,...
Sehnsucht nach der Himmlischen Heimat
de Tina Caraus
Alles was ich tun muss, ist warten.Das Grau wird grauer und grauer und dann dunkel. >Die Finsternis ist die Hosentasche Gottes<, sagte Vati immer. Die Fenster haben noch Licht, aber hier unten aug...
