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karmische poeme (17 - wände und türen)

von Paul Gorban [Paul Gorban]

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alle türen erschrecken mich
es ist nicht wie bei fünfundzwanzig
wenn du einen augenblick der muße hast
du musst mit den knien eintreten
die in den blocketagen nistenden todeskrallen brechen
jenseits der tür ist eine schlucht mit zahmen blumen
ins tintenfass gekullert
es ist eine erinnerung die immer wieder kommt
wie eine gläubige und sie betrachtet meine handfläche
küsst sie bekreuzigt sich dreimal
und verbeugt sich tief
praktisch punktiert sie mir den hartnäckigen tod
dessen brausen wie ein heimtückisches spiel durch die lifte zieht
siehe das ende die gesamte menschheit verfolgt sich wortlos
fällt mit den zarten armen vor einem türrahmen
draußen resigniert aus einem springbrunnen
der heilige geist und fliegt zu den noch
verschlafenen mündern auf den balkonen erfülle ich die liebe
mit den zehn geboten und schreite von einer zur anderen seite der tür
frisch wie eine von liebe überwältigte frau
die alten wände zeigen mir wie gierig
der winter ist in dem der schnee gen das himmlische schmilzt


[aus dem rumänischen von anton potche]
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Anton Potche. “karmische poeme (17 - wände und türen).” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/anton-potche/poezie/13965010/karmische-poeme-17-wande-und-turen

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