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Der Schatten

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Es wandert über den Himmel ruhelos,
ein blasser Mond,
treibt durch die Geisterreihen
zerrissener Wolken,
schwebende Schleier die der Wind gezogen
über den sterbenden Tag...
Dort stand er, das lange Gewand
wehte in der kühlen Brise,
ein großer Hut verhüllte sein Gesicht,
vor meiner Tür ein Fremder, ein Dieb...
er zieht sie zu, schließt das Tor,
als verließe er sein Haus, mein Heim!
Doch war ich der Fremde, sicherlich,
als ich näherkam, drehte er sich,
eine leere Kutte stand da allein,
ein Schatten, der Wind trug ihn fort,
wie die Erinnerung von unbekannten Tagen,
vergessenen Leben und müden Träumen,
verloren auf der Straße, wo die Zeit steht,
wo keine Pferde traben, noch sich Räder drehn
Der Schatten des Mannes, der diese Tür einst aufgetan,
ihren Schlüssel hat der Tod längst vergraben...
Sybille(Sydney) Krivenko GISC2052924 2007
001.892
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Sydney Krivenko. “Der Schatten.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/sydney-krivenko/poezie/241409/der-schatten

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