Jurnal
Ein süßer Schmerz
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Einladend, gespickt mit Lust,
Stückchen aus Wonne, Stückchen aus Durst.
Vergangen, versprochen
die Liebe, so sehr vergammelt in Worten,
sie ruht gleich dem Meer,
- die Träume, die Lüste,
sie dämmern wie leer.
Nach deinen Fingern stöhne ich sehr,
verlange, berühre und beiße mit Frust,
mit Gierde und wirr schmeckst du die Brust -
hierarchisch gekrochen, gestiegen empor,
zum Himmel hinan, den Schein verlor\'n?
Gelüste glühen nun mehr als grenzende Gedanken
und schmoren langsam voller Wehen,
das Liebesspiel gerät ins Schwanken,
drohender Gang aus Fern\' und Nähe.
In diesem Leben wird\'s wohl kaum...
Kein Sturm gewebt aus mir
wird deine Meere aufwühlen.
Dein inneres Leben zu berühren,
bleibt wohl mein Traum.
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