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Herta Müller im SPIEGEL-Interview

DER SPIEGEL, 5. Februar 2022

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Die in Deutschland lebenden Literaturnobelpreisträgerinnen Swetlana Alexijewitsch (geb. 1948 in der Ukraine, aufgewachsen in Belarus, seit 2020 im Exil in Berlin) und Herta Müller (geb. 1953 in Rumänien, lebt seit 1987 in Berlin) haben dem SPIEGEL ein gemeinsames Interview zum Thema Kriegsgefahr in der Ukraine gegeben.

Herta Müller sagte, dass „Putin nicht anders kann, als in alten Mustern denken. Er kommt aus dem sowjetischen Geheimdienst. […] Er ist kriminell sozialisiert und kennt keine anderen Mittel, als zu lügen, zu fälschen, zu erpressen. […] Was kann er denn anderes bieten als eine Diktatur? Das ist ja das Problem der Diktatoren. Sie begehen so viele Verbrechen, dass sie wissen: Wenn sie nicht mehr Diktatoren wären, käme die Justiz.“

Swetlana Alexijewitsch meint, man könne „nicht alles mit Putin erklären. Es ist auch die Bevölkerung. Wer so lange eingesperrt gewesen ist wie wir Osteuropäer, weiß nicht, was es bedeutet, frei zu sein. Was bleibt nach einer Diktatur übrig? Nicht nur eine kaputte Wirtschaft, sondern auch der verführte Mensch.“
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Anton Potche. “Herta Müller im SPIEGEL-Interview.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/revista/2022/02/herta-muller-im-spiegel-interview

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