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Herta Müller auf der Ruhrtriennale

Durchgeblättert – SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 19./20.08.2017

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Vom 18. August bis zum 20. September 2017 findet im Ruhrgebiet das internationale Kunstfestival Ruhrtriennale statt.
Heuer hielt die Nobelpreisträgerin Herta Müller die Eröffnungsrede. Und diese wurde in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG veröffentlicht – zusammen mit einer von Herta Müllers renommierten Gedichtcollagen aus Worten, die einstmals in anderen Druckerzeugnissen standen.
Herta Müller ließ sich auch dieses Mal nicht beirren und erzählte von dem, was sie am besten kann: von der Dorf- und Staatsdiktatur.

Und das liest sich dann so: „Manche Tage wurde ich nach der Arbeit zum Geheimdienst bestellt. Seit der Weigerung war ich ein Staatsfeind. Seit der Entlassung auch noch ein parasitäres Element. Ich wurde stundenlang dasselbe gefragt. Oder man ließ mich allein, bis ich glaubte, man hätte mich vergessen. All die Vorwürfe wie Schwarzhandel, Prostitution, oder ich sei ein Spitzel des Bundesnachrichtendienstes waren erfunden. Jedes Verhör war eine Kette von immer gleichen Verleumdungen, ein absurdes Theaterstück.“
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Anton Potche. “Herta Müller auf der Ruhrtriennale.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/revista/2017/08/herta-muller-auf-der-ruhrtriennale

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