Der See
de Mihai Eminescu(2008)
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Mediu
Auf dem blauen See im Walde
Schweben gelbe Wasserrosen,
Während hell die Wellen kräuseln,
Bebend einen Kahn umkosen.
Und ich wandle an dem Ufer,
Harre lauschend und verschwiegen,
Dass sie jäh dem Schilf entsteige,
Sich an meine Brust zu schmiegen,
Dass ins kleine Boot wir springen,
Wo um uns die Wasser lallen,
Bis das Steuer ich verliere
Und die Ruder mir entfallen;
Dass wir gleitend fliehn, vom milden
Mond verzückt, in Zauberträume -
Windhauch rausche sacht im Schilfe,
Wellensang uns zart umschäume! -
Doch sie kommt nicht - und ich seufze
Fruchtloß, meinem Gram ergeben,
Einsam an dem blauen Weiher,
Wo die Wasserrosen schweben.
[Aus dem Rumänischen übersetzt von Zoltan Franyo]
Schweben gelbe Wasserrosen,
Während hell die Wellen kräuseln,
Bebend einen Kahn umkosen.
Und ich wandle an dem Ufer,
Harre lauschend und verschwiegen,
Dass sie jäh dem Schilf entsteige,
Sich an meine Brust zu schmiegen,
Dass ins kleine Boot wir springen,
Wo um uns die Wasser lallen,
Bis das Steuer ich verliere
Und die Ruder mir entfallen;
Dass wir gleitend fliehn, vom milden
Mond verzückt, in Zauberträume -
Windhauch rausche sacht im Schilfe,
Wellensang uns zart umschäume! -
Doch sie kommt nicht - und ich seufze
Fruchtloß, meinem Gram ergeben,
Einsam an dem blauen Weiher,
Wo die Wasserrosen schweben.
[Aus dem Rumänischen übersetzt von Zoltan Franyo]
Despre aceasta lucrare
- Autor
- Mihai Eminescu
- Tip
- Poezie
- An
- 2008
- Curent
- Romantism
- Cuvinte
- 111
- Citire
- 1 min
- Versuri
- 21
- Actualizat
Cum sa citezi
Mihai Eminescu. “Der See.” Clasici, Poezie.ro, https://poezie.ro/clasici/mihai-eminescu/poezie/der-see-2Intrebari frecvente
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