Poezie
gedanken eines schachspielers
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man hat mir gesagt, du wärst gestorben, geliebter,
rauchende worte von
damals
verstrickt in den gedanken
eines leidenschaftlichen schachspielers.
wie im nebel
machte sich
ein bitterer geschmack breit,
trug mich
in blasser ferne.
unsere blicke trafen sich
manchmal
in der mitte,
gefangen im netz eines waldes
mit dem hitzschlag vieler kilometer.
hier ist alles flach wie ein brettspiel
und der rauch wird dichter,
die figuren fangen langsam an
sich zu verirren.
ich fahre mit der hand über unsere geschichte
und sehe
wie die nacht aufgeht,
sie ist höher als der traum...
warum habe ich damals nicht
an deine worte geglaubt?
ich erinnere mich gut daran,
auch wenn ich im rauch nicht sehen kann.
man hat mir geflüstert -
diese worte blieben in meinem haar hängen
wie eine vergessene geste.
du bist bei mir
und es regnet dunkelgrün,
unsere umarmung atmet
tiefe aromen ein.
wir sind von poesie umgeben;
alle schachfiguren sind stehengeblieben
und schauen sich
diesen wirbelnden tanz an.
ich versuche dich zu berühren,
fühle dich nicht.
hier ist immer dichter werdender rauch,
es schweben
erinnerungen und worte vorbei,
die du nie ausgesprochen hast.
man hat mir gesagt, geliebter,
dass du gestorben wärst,
aber ich rauchte weiter
bei einer nicht zu beginnenden Partie.
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Despre aceasta lucrare
- Autor
- Lucreția Terchilă
- Tip
- Poezie
- Cuvinte
- 203
- Citire
- 2 min
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- 48
- Actualizat
Cum sa citezi
Lucreția Terchilă. “gedanken eines schachspielers.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/lucretia-terchila/poezie/14154920/gedanken-eines-schachspielersComentarii (0)
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