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NACHDEKLICH IN OLYMPIA

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“O wehe mir ! Mein ganzes Leben war umsonst,”
rief Rodin voller Ehrfurcht,
als er zum ersten Mal den Apoll von Olympia sah,
und wühlte wie ein Wahnsinniger mit den Händen tief in seiner Tasche
um herauszufinden – ob vielleicht – irgendein übersehenes
Werkzeug schuld wäre, das er nicht liebevoll in die Hand genommen hatte.
Er läuft keuchend zur Werkstatt
des Phidias
sucht uberall – uberlegt noch –
irgendein bescheidenes Ding, das vielleicht geholfen hätte,
gräbt erschüttert seine Finger in den Boden
ob er zufällig unerwartet
irgendein Werkzeug des Hephaistos findet, das er nicht kennt
ob ihm zufällig
irgendein göttliches Werkzeug,
das Olympia versteckt hält, gewährt wird
das erschüttert,
das die Seele erhebt
und sie befreit.
Translation by Professor Evangelos Konstantinou
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Joseph Josephides. “NACHDEKLICH IN OLYMPIA.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/joseph-josephides/poezie/237597/nachdeklich-in-olympia

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