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Maikäfer

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- Wo seid ihr geblieben,
Boten des Frühlings?
Wer hat euch vertrieben?
Kehrt um geschwind!

Ich suche euch immer
In jedem Mai,
Will mich erinnern,
Ist’s auch nicht mehr wahr.

Ihr seid verschwunden,
Und mit euch meine Kindheit.
Der Glücksruf „Gefunden“
Klingt fremd für mein Söhnlein. -

- Verzeih ihnen, Kind,
Die Menschen sind schuldig;
Sie verlangen vom Wind,
dass er ihnen huldigt.

Ich kann sie nicht stören,
Du mußt es begreifen,
Sie können nicht hören,
Sind taub vor Eifer. -

Wie schmerzt es mich,
Wenn ich oft seh’,
Ein Spielzeug bricht,
Das im Wege steht.

Es würd’ mich so freuen,
Könnt’ ich sie sehen,
Springen und fliegen durch Felder und Auen,
Bub und Käfer, zwei liebliche Wesen.


[Temeswar, 1982]

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Anton Potche. “Maikäfer.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/anton-potche/poezie/1816355/maikafer

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