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Irrtum

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Als die Hethiter gegen Süden zogen,
War die Arbeitsteilung schon vollzogen.
Auf dem Weg seiner Vervollkommnung,
Sich vom Olymp geleitet wähnend,
Den Göttern die höchste Ehre gewährend,
Prägte der Mensch die Arbeit mit Ordnung.

Feldarbeit und Handwerk wurden geteilt,
Nicht um zu enden in törichtem Streit.
Weltfürsten ergötzten sich am Waffengeklirr,
Kirchenfürsten verdunkelten des Menschen Geist.
Umwälzungen kennzeichnen die Zeit,
Runzeln jagen sich im Historiengesicht.

Feldarbeit und Handwerk bleiben das Glück,
Mit dem der Mensch die Zeit überbrückt.
Die Stunde geistiger Erhellung ist gekommen:
Absolutes Vernichtungswissen ist unser Stolz!
Warum staunt sich da ein kleines Volk?
Man hat ihm doch nur den Bauer genommen?


[Temeswar, 1982]
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Anton Potche. “Irrtum.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/anton-potche/poezie/1740444/irrtum

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