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Wirbelwind

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Wer ahnt das Chaos ohne Gleichen,
Wenn die Flocken, sachte gleitend,
Friedlich, puffig niedersinken,
Zur Freude aller Menschenkinder.

Plötzlich kann man es dann hören:
Pfeifen, Sausen, heulen, Dröhnen.
Sturmgewalt ergreift die Flocken,
Kinderherzen sind gebrochen.

Dahin sind Freude, Lust und Liebe,
Zerstört der Flocken heil’ger Friede
Und Kinderaugen hinter Scheiben
Werden feucht bei diesem treiben.


[Temeswar, 1984]

002.089
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Poezie
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Anton Potche. “Wirbelwind.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/anton-potche/poezie/14018167/wirbelwind

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