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Treffen in der Ewigkeit

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Ziehet gen Osten,
Sprach die Monarchin
Im kaiserlichen Wien,
Und gewinnt mir Land und Boden.

Die Untertanen zogen
Zu Festland und zu Wasser
Aus Lothringen und Kassel,
Wie kaiserlich empfohlen.

Im Osten dann die Grenze
Ward urbar und bebaut,
Vom Türke blieb kein Hauch,
Ein Völkchen zält’ die Lenze.

*

Ziehet gen Westen,
Hat die Eiche der Karpaten
Den Moldauern geraten,
Dort findet ihr vom Besten.

Und die Untertanen,
Voller Dank
Fürs geliebte Vaterland,
Sind gleich abgefahren.

Sie lebten fortan hier,
Auf des Schwaben einst’gem Boden,
Der zurück ins Reich gezogen,
Verschmähend neue Plag’ und Müh’.

*

Es reisten dann nach Jahren
Durch des Weltalls Weiten
Zwei verblich’ne Obrigkeiten
Und schauten nach dem Wahren.

Beide dachten wehmutsvoll:
Dort unten liegt es, mein Banat,
Die Blüte einst von Reich und Staat.
Wie heißt wohl heut sein glücklich’ Volk?


[Temeswar, 1983]
002.011
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Anton Potche. “Treffen in der Ewigkeit.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/anton-potche/poezie/14001556/treffen-in-der-ewigkeit

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