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Firmung im Banat

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Am Tag der heiligen Firmung
Begeben sich die Priester zum Mahle
Und danken in ehrwürdiger Stimmung
Für Gottes gesegnete Gaben.

Fanfarenklänge verkünden
In die Mittagsstille des Dorfes,
Daß die Träger der heiligen Würde
Jetzt speisen im Hause Gottes.

Die Gläubigen lauschen den Weisen
Und spüren den kalten Schauer
Um blutende Herzen kreisen
Als Boten tödlichen Grauens.

Sie wissen es alle:
Jetzt sitzen beisammen
Die Hirten dort
Am heiligen Ort,
Redend von Gott
Und diesem Dorf,
Von den Menschen hier,
Ihrer Gotteslieb’,
Von Leben und Sterben,
Glück und Verderben.

Die heiligen Hirten
Müssen es wissen:
Der gläubigen Herde
Winkt das Verderben.
Ihr Ende im Banat
Wird nicht mehr vertagt.
Eine Gemeinschaft stirbt
Auf der Suche nach Glück.
Nur die Hirten bleiben
Als der Vergangenheit Zeugen.


[Jahrmarkt, 1983]
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Anton Potche. “Firmung im Banat.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/anton-potche/poezie/13998906/firmung-im-banat

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