Poezie
Unheil
1 min lectură·
Mediu
Ach, ihr Felder und Dörfer
In Heide und Hecke,
Wenn ich euch sehe, empfinde ich Bedauern.
Euer Antlitz feuchtet mir die Augen.
Ich fühle euren Gram,
doch schwach ist mein Arm.
Ihr seid geboren aus schwäbischem Herz.
Kinderraub schürt gemeinsamen Schmerz.
Elternliebe allein
Sollte euch beschieden sein.
Zu Titanen ward ihr herangewachsen.
Heute seid ihr verdammt zu ewigem Schmachten.
Verzeiht euren Eltern,
Ihr Dörfer und Felder.
Das blutende Herz treibt sie von hinnen,
Hoffend, in der Ferne Vergessen zu finden.
Herzlose Staatsmacht
Hat Unheil gebracht
Über Felder und Dörfer
In Heide und Hecke.
[Jahrmarkt, 1982]
In Heide und Hecke,
Wenn ich euch sehe, empfinde ich Bedauern.
Euer Antlitz feuchtet mir die Augen.
Ich fühle euren Gram,
doch schwach ist mein Arm.
Ihr seid geboren aus schwäbischem Herz.
Kinderraub schürt gemeinsamen Schmerz.
Elternliebe allein
Sollte euch beschieden sein.
Zu Titanen ward ihr herangewachsen.
Heute seid ihr verdammt zu ewigem Schmachten.
Verzeiht euren Eltern,
Ihr Dörfer und Felder.
Das blutende Herz treibt sie von hinnen,
Hoffend, in der Ferne Vergessen zu finden.
Herzlose Staatsmacht
Hat Unheil gebracht
Über Felder und Dörfer
In Heide und Hecke.
[Jahrmarkt, 1982]
002.204
0
Despre aceasta lucrare
- Autor
- Anton Potche
- Tip
- Poezie
- Cuvinte
- 95
- Citire
- 1 min
- Versuri
- 21
- Actualizat
Cum sa citezi
Anton Potche. “Unheil.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/anton-potche/poezie/13969610/unheilComentarii (0)
Autentifica-te pentru a lasa un comentariu.
