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Traktoristentraum

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Das Brummen im Viervierteltakt
Macht den Mann am Steuer matt.
Er hält die Augen kaum noch offen,
Die Müdigkeit schlägt in die Knochen.

Weit und weiter klingt das Brummen,
Hört sich an wie Bienensummen.
Himmlische Musik ertönt,
Geist und Körper sind gelähmt.

Der Mann sinkt rasch in süßen Schlummer,
Vergessen ist des Alltags Kummer.
Ein eilend’ Traum trägt weit ihn fort,
An einen zauberhaften Ort.

Und eine Fee, so lieb und schön,
Wie er auf Erden nie geseh’n,
Windet einen Myrtenkranz
Ihm, dem Fremden, um den Hals.

Er streckt die Hände lustvoll aus,
Doch, oh weh, der Traum ist aus:
Ein Donnergrollen rollt herab,
Weckt den Mann aus tiefem Schlaf.

Der erkennt sogleich entsetzt,
Wo die Ursache des Unglücks steckt:
Sein Traktor samt dem Steuermann
Hat den dicksten Baum gerammt.


[Jahrmarkt, 1982]
002.135
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Anton Potche. “Traktoristentraum.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/anton-potche/poezie/13909874/traktoristentraum

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