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Hunger

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Ich sah ein Kind in einer Menge,
dünne Arme streckte es gen Himmel,
und ein Mann mit Schalen voll Reis,
verteilt diese wie einen Ehrenpreis
hungrig sind viele, die Nahrung rar,
ich seh sie an und schäm mich,
die Starken den Reis an sich reißen,
mein Kind ist schwach, es bleibt allein
in seinen verzweifelten Augen sah ich mich,
bettelnd um Nahrung, doch mich hungert nicht
nach Reis, sondern nach Liebe und Verstehn,
und dieser Hunger wird nie vergehn
Sybille(Sydney)Krivenko GISC2052924 2007
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Sydney Krivenko. “Hunger.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/sydney-krivenko/poezie/241388/hunger

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