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im Exil

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nicht ohne logische Bitternis denk ich,
dass die Worte, die mich eigentlich bergen,
auf diesen Blättern stehen, die nicht wissen,
wer ich bin, nicht auf denen, die ich schrieb.


ich schreibe diese Worte für mich
sie sind der Anfang und das Ende
ein bunter Strauß
der mich viele Jahre begleitet

nicht ohne logische Bitternis denk ich,

verirrt - versponnen
meine Augen verschließen sich
denn - dort besteht die Mauer
an ihr klebt der Hauch von Geschichte

dass die Worte, die mich eigentlich bergen,

wie die Scherben meiner Erinnerung
die Bastille stürmen
und doch - keine Heimat ist so wertvoll
um ganze Berge mit mir zu schleppen

auf diesen Blättern stehen, die nicht wissen,

nicht einmal die Ewigkeit
bestimmt - nicht allein der Fluch
da meine Welt nur noch ein Fenster hat
liegt sie in der Gegenwartsträne

wer ich bin, nicht auf denen, die ich schrieb.

© by @miro

Anmerkung:

...als Glosse, die kursiv wiedergegebene Strophe ist Jorge Luis Borges

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Miroslav Dusanic. “im Exil.” Atelier, Poezie.ro, https://poezie.ro/atelier/miroslav-dusanic/poezie/167097/im-exil

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